Interview mit Cio D'Or:
Techno Online: Was verbindest Du persönlich mit der Loveparade in Berlin?
Cio D'Or: Das Musik Menschen zusammen_führen kann und zwar aus jeglichen Kulturen. Musik ist eine Sprache, die jeder verstehen kann. Und das ist eine Sache, für die es sich lohnt, hart zu arbeiten. Dennoch hätten Gelder daraus auch für internationale Projekte (Amnesty ect) fliessen dürfen ...
Techno Online: Dein einschneidenstes Erlebnis bei einer Deiner Berliner Loveparades?
Cio D'Or: Bei der Life_übertragung 2002 berichteten halbgute Moderatoren plakative Oberflächlichkeiten. Es wurden "Kinder_spiele" veranstaltet + viel nackte Haut gezeigt + das wars. Kaum jemand ist auf Hintergründe eingegangen wie z. B.: Elektronische Musik_themen, Produktionen, Visionen, DJ_arbeit ect ... + doch: Das High_light war, dass sie die Sven Väth/ Ralf Hildenbeutel (Rmx Richard Bartz) spielten _ Augenblicke _Virgin.
Techno Online: Bedauerst Du den Ausfall der Loveparade 2004?
Cio D'Or: Es fing klein und bescheiden an und Techno war die Antriebsfeder. Seit der Retro_phase verlor auch die Love_parade an der Echtheit, mit der alles begann. Und diese Minimal_phase? Ob die Massen bewegen kann??? Ich denke, wir (Produzenten, DJs) sollten uns mal mental zum Ursprung dieser Area zurück_bewegen, um mit den neuen musikalischen Erfahrungen neue Wege zu finden, Techno wieder mehr Seele einzuhauchen. Und dann? Ganz neu anfangen.
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